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Wie alles begann

Die heutige Les Amis Siedlung wurde in den Jahren 2016-2019 erbaut (in zwei Bauetappen). Bereits bei der Bauplanung war klar, dass diverse Räumlichkeiten und Angebote für die Gemeinschaft der Genossenschaft zur Verfügung stehen sollen.

Initial waren das die sogenannten 10 Angebote
– Fahrdienst
– Fitness
– Gästezimmer
– Gemeinschaftsgarten
– Kinderbetreuung (KIBE)
– Mittagtisch (Di-Fr)
– Table des Amis
– Waschsalon
– Weltraum
– Wohnungsreinigung

Durch die Genossenschaft wurden die Räumlichkeiten der Kinderbetreuung eingerichtet und mittels internem Fotoshooting für die Website beworben.

Der Ursprungsgedanke der Kinderbetreuung war, dass Eltern die dafür geschaffenen Räumlichkeiten nutzen können, um gegenseitige Kinderbetreuung sicherzustellen.

Aufgrund diverser Anfragen von Eltern aus der Überbauung entstand eine durch die Genossenschaftsangestellten sichergestellte Kinderbetreuung (Corinne Lehmann und zwei weitere Betreuerinnen). Corinne Lehmann war zudem zuständig für die Reinigung der Gästezimmer sowie den damaligen 6à8 Anlässe (1x pro Monat)

Im 2019 wurde entschieden die Kinderbetreuung professioneller aufzugleisen und mit der Anstellung von Petra Glauser, welche bis dato in einer KITA gearbeitet hat, umgesetzt. Seit Anfangsphase arbeitete Petra Glauser jeweils mit zwei weiteren Betreuerinnen zusammen. Später kamen Springerinnen für Ferienabwesenheiten und Krankheitsausfälle dazu. Seit Beginn wurden die Mahlzeiten (insb. Mittagessen) durch den Mittagstisch und den damals noch für dieses Angebot angestellten Koch sichergestellt. Der erste Koch wurde bereits im 2017 angestellt.

Im 2021 wurden die 10 Angebote durch diverse Arbeitsgruppen überarbeitet und zu den heutigen Gemeinschaftsangeboten umbenannt. Dabei wurde auch die Infrastruktur des Weltraums und Fitnessbereiches aufgebessert (durch div. Anschaffungen) und zudem wurden die Tarife angepasst.

Explizit für den Mittagstisch gab es viele Ideen – die Umsetzung / Nachfrage jedoch war leider jeweils ernüchternd.

Neu definierte Gemeinschaftsangebote (seit 11.2021):
– Fitness
– Gästezimmer
– Gemeinschaftsgarten
– Kinderbetreuung (KIBE)
– Marktstand (jeweils am Dienstag)
– Mittagtisch (Di-Fr)
– Reinigung
– Table des Amis
– Waschsalon
– Weltraum

Im Sommer 2023 wurde eine Umfrage lanciert insbesondere betreffend Mittagstisch und KIBE. Für eine interne KIBE waren 14 von 22 Stimmen und für einen internen Mittagstisch 13 von 23. Zudem gab es 3-4 «egal» Rückmeldungen.

Veränderungen seit GSI-Bewilligungspflicht (seit 1.1.2022)

Im Rahmen des GSI-Bewilligungsverfahrens, welches die Genossenschaft Narcisse Jaune im 2023 eingereicht hat, wurde die Möglichkeit geprüft die Räumlichkeiten einer bereits mit Bewilligung bestehender KITA zu vermieten. Dazu fanden umfangreiche Abklärungen statt. Das Fazit jedoch war, dass die Räumlichkeiten «in sich» zu klein sind, um eine Rentabilität erzielen zu können. Aufgrund dieser Ausgangslage sowie dem Resultat der Umfrage wurde entschieden, die KIBE als Gemeinschaftsangebot aufrechtzuerhalten.

Die Veränderungen der seit dem 1.1.2022 für den Kt. Bern in Kraft getretenen «GSI-Vorgaben haben zu einer bedeutsamen Kehrtwende der KIBE geführt. Die diversen Auflagen, Bewilligungsauflagen und -Besuche inkl. Kontrolle führten unter anderem dazu, dass der Mittagstisch in altbewährter Form geschlossen werden musste.  Da die Verpflegung für die KIBE zu gewährleistet ist, wurde entschieden, das Mahlzeiten Angebot für die Genossenschafter auch aufrechtzuerhalten. Aus logistischen Gründen wurde das Angebot für alle von Di-Fr auf Di-Do reduziert (identisch den Öffnungszeiten der KIBE)

Die Schliessung des Mittagstisches in der damals bewährten Form hat einen deutlichen Mehraufwand für das KIBE-Personal zur Folge – Mahlzeitenbestellungen und Abrechnung / Vorbereitung wie Tischdecken, Getränke bereitstellen, Brot schneiden usw. sowie Mahlzeiten anrichten und der anschliessende Abwasch inkl. Tischreinigung und Boden aufwischen. Das führte je nach Anzahl zu betreuenden Kindern dazu, dass eine zusätzliche Person notwendig ist.

Diese GSI-Vorgaben waren nicht nur für das Initial-Bewilligungsverfahren eine Herausforderung, sondern sind es nach wie vor im Alltag und führen infolge der diversen Auflagen die regelmässig angepasst / verschärft werden, auch zu höheren Kosten; Personalkosten infolge vorgeschriebener Ausbildungen für Personal und insb.  für die KIBE-Leitung / Nothelferausbildungen alle 2 Jahre / regelmässige Leumundsüberprüfungen / Weiterbildungen / Sprachvorgaben sowie weitere Zusatzkosten aufgrund Meldepflichten, Sicherheitsvorkehrungen usw.